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Leistung 06

Abbruch, Sanierung und Instandhaltung bei Asbest & KMF

In vielen Gebäuden, die vor 1993 gebaut oder umgebaut wurden, stecken Baustoffe mit Asbest oder alte Mineralwolle. Kritisch wird es bei Umbau, Abbruch oder Beschädigung, weil dabei Fasern freigesetzt werden können. Für Asbestsanierung in Haan, Hilden und Umgebung übernehmen wir den kontrollierten Rückbau belasteter Bauteile, soweit die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Verdächtige Materialien sollten Sie nicht selbst bearbeiten.

Dachschräge mit Zwischensparrendämmung
Dämmung im Holzständerwerk in Nahaufnahme

Abbruch- und Sanierungsarbeiten

Sind bei Umbau oder Abbruch belastete Baustoffe betroffen, ändert sich der Ablauf. Wir planen die Arbeiten so, dass belastete Bauteile vorab getrennt und kontrolliert entfernt werden. Danach können weitere Gewerke wie Trockenbau oder ein neuer Bodenbelag auf sauberer Grundlage anschließen.

Arbeiten an asbesthaltigen Baustoffen

Asbest kann etwa in Floor-Flex-Platten, alten Klebern, Spachtelmassen oder Fliesenklebern stecken. Solche Arbeiten führen wir nur mit den dafür vorgeschriebenen Verfahren, Schutzmaßnahmen und Nachweisen aus. Klarheit, ob ein Material belastet ist, bringt nur eine fachkundig entnommene Laborprobe.

Arbeiten an Asbestzementprodukten

Typische Asbestzementprodukte sind Wellplatten auf Garagen- und Schuppendächern, Fassaden- und Fensterbankplatten oder Lüftungsrohre. Soweit die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, nehmen wir solche Platten möglichst zerstörungsfrei ab. Sie werden nicht gebrochen, geschliffen oder mit Hochdruck gereinigt.

Fachgerechter Umgang mit schadstoffbelasteten Bauteilen

Nicht jedes verdächtige Material ist tatsächlich belastet. Grundlage ist deshalb eine Materialprobe, die im Labor analysiert wird. Erst mit dem Ergebnis legen wir das passende Vorgehen fest. Das vermeidet unnötigen Aufwand und sorgt dort, wo Schadstoffe vorhanden sind, für die gebotene Sorgfalt.

Arbeiten nach den Anforderungen der TRGS 519

Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 519 legt fest, wie Arbeiten mit Asbest ablaufen müssen: von der Sachkunde über Schutzausrüstung und Arbeitsverfahren bis zur Anzeige bei den zuständigen Stellen. Wir richten unsere Arbeiten an diesen Anforderungen aus, soweit die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen.

Tätigkeiten gemäß TRGS 519 Anlage 3, soweit die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen

Tätigkeiten nach TRGS 519 Anlage 3 übernehmen wir nur, soweit die dafür erforderlichen Voraussetzungen und Nachweise vorliegen. Arbeiten, die über diesen Rahmen hinausgehen, benennen wir offen. Das weitere Vorgehen stimmen wir dann mit Ihnen ab, gegebenenfalls unter Einbindung weiterer Fachbetriebe.

Arbeiten mit künstlichen Mineralfasern (KMF)

Künstliche Mineralfasern sind vor allem als Glas- und Steinwolle in Dachschrägen, Zwischendecken, Trennwänden und an Rohrleitungen verbaut. Bei Dachgeschossausbau oder beim Rückbau von Decken und Wänden ist entscheidend, ob es sich um neuere oder um alte Mineralwolle handelt.

Schutzmaßnahmen bei alter Mineralwolle

Als alte Mineralwolle gilt Glas- oder Steinwolle, die vor 1996 hergestellt wurde. Ist die Herkunft nicht eindeutig erkennbar, behandeln wir das Material vorsorglich wie alte Mineralwolle. Dazu gehören Schutzkleidung, geeigneter Atemschutz, abgegrenzte Arbeitsbereiche und eine staubarme Arbeitsweise.

Arbeiten unter Berücksichtigung der TRGS 521

Für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle gilt die TRGS 521. Wir berücksichtigen ihre Vorgaben: Material möglichst ohne Zerreißen entnehmen, befeuchten statt aufwirbeln, Bereiche mit geeigneten Industriesaugern reinigen und Abfälle direkt verpacken.

Kontrollierter Rückbau belasteter Materialien

Belastete Bauteile entfernen wir Schritt für Schritt und getrennt von unbelastetem Bauschutt. Je nach Material grenzen wir den Arbeitsbereich ab und schützen angrenzende Räume. So bleibt die Belastung auf den eigentlichen Arbeitsbereich beschränkt, soweit das technisch möglich ist.

Vorbereitung für fachgerechte Verpackung und Entsorgung

Asbesthaltige Abfälle und alte Mineralwolle gelten als gefährlicher Abfall. Wir verpacken sie staubdicht in geeigneten Behältnissen, kennzeichnen sie und bereiten sie für die Übergabe an zugelassene Entsorgungsfachbetriebe vor. Über Hausmüll oder normalen Bauschutt dürfen diese Abfälle nicht entsorgt werden.

Arbeitsschutz und Minimierung der Staubfreisetzung

Ziel jeder Asbest- oder KMF-Arbeit ist, möglichst wenige Fasern freizusetzen. Dafür nutzen wir emissionsarme Verfahren, befeuchten Materialien, arbeiten wo erforderlich mit Absaugung und reinigen den Bereich gründlich. Das schützt unser Team, Bewohner und nachfolgende Handwerker.

Dokumentierte und verantwortungsbewusste Durchführung

Wir halten fest, welche Materialien wo entfernt, welche Schutzmaßnahmen getroffen und wie die Abfälle entsorgt wurden. Das hilft Ihnen bei späteren Umbauten, beim Verkauf oder gegenüber Mietern und Eigentümern. Vorliegende Angaben zu Baujahr und bekannten Schadstoffen besprechen wir beim ersten Termin.

Einsatzgebiet

Von Haan aus arbeiten wir vor allem in Hilden, Solingen, Erkrath, Mettmann und Langenfeld, wo viele Bauten der 1950er- bis 1980er-Jahre stehen. Bevorzugt sind wir im Umkreis von 60 bis 70 Kilometern tätig, auf Anfrage bundesweit.

Alle Orte im Einsatzgebiet
70 KM35 KM15 KM HildenSolingenErkrathMettmannLangenfeldDüsseldorfWuppertalLeverkusenKölnEssenDuisburgNeussRemscheidBonnDortmundKrefeldHagenMönchengladbach Haan

Verdacht auf Asbest oder alte Mineralwolle?

Nennen Sie uns Baujahr und betroffene Bauteile – wir besprechen in Ruhe die nächsten Schritte für Ihr Objekt in Haan, Hilden oder Umgebung.

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